Einhell Akku Erdbohrer Test: Kraftvoll & Kabellos Bohren!

  • von: Jan Hädicke
  • Zuletzt aktualisiert am: 19.05.2026

Einhell Akku Erdbohrer Haben Sie schon einmal versucht, an einem einzigen Wochenende Dutzende Löcher für neue Heckenpflanzen, Zaunpfähle oder Bäume mit der Hand zu graben? Wenn ja, dann wissen Sie genau, wie unglaublich anstrengend diese Arbeit ist. Der Rücken schmerzt schon nach den ersten paar Pflanzlöchern, die Hände bekommen Blasen vom Holzstiel des Spatens und der harte, trockene Boden macht jeden einzelnen Spatenstich zu einer echten Qual. Oft verbringt man viele Stunden damit, sich durch harte Erdschichten, kleine Wurzeln und Steine zu kämpfen, nur um am Ende des Tages völlig erschöpft ein paar wenige Pflanzen in die Erde gesetzt zu haben.

Das Rausholen der alten, schweren Benzin-Geräte aus dem Schuppen ist dabei oft keine echte Lösung. Diese Maschinen sind extrem laut, stinken unangenehm nach giftigen Abgasen und sind schwer zu starten. Zudem dürfen Sie an einem ruhigen Sonntag gar nicht mit einem Benzin-Motor arbeiten, ohne den Ärger der ganzen Nachbarschaft auf sich zu ziehen. Genau hier kommt eine moderne, saubere und vor allem sehr leise Lösung ins Spiel. Ein Gerät, das Ihnen die schwere Handarbeit komplett abnimmt und dabei ganz ohne lästiges Stromkabel oder stinkendes Benzin auskommt. Mit dem richtigen Helfer wird das Pflanzen von Bäumen oder das Setzen von Zäunen nicht mehr zur wochenlangen Qual. Stattdessen wird es zu einer Aufgabe, die Sie fast mühelos, sehr zügig und mit einem Lächeln an einem einzigen Nachmittag erledigen können.

Die große Herausforderung im Garten: Warum Handarbeit oft nicht ausreicht

Jeder Gartenbesitzer kennt das Problem: Man plant ein neues Projekt. Eine neue Hecke soll das Grundstück verschönern, oder im Wald sollen frische kleine Bäume gepflanzt werden, um der Natur zu helfen. Die Vorfreude ist groß, die Pflanzen sind gekauft, doch dann kommt die harte Wirklichkeit. Das Graben der Löcher dauert viel länger als gedacht. Besonders wenn man viele Pflanzen setzen möchte, verliert man schnell die Lust.

Das Problem beim Graben mit einem normalen Spaten ist nicht nur der hohe Kraftaufwand. Wenn man mit dem Spaten ein Loch gräbt, drückt man die Erde an den Seiten oft sehr fest zusammen. Dadurch entsteht eine harte Wand in der Erde. Für die feinen, neuen Wurzeln der jungen Pflanze ist es danach sehr schwer, durch diese harte Wand zu wachsen. Wenn man hingegen einen Bohrer benutzt, wird die Erde an den Seiten und am Boden wunderbar gelockert. Die kleine Pflanze kann ihre Wurzeln ganz leicht ausbreiten und wächst viel schneller und gesünder an. Deshalb ist ein Erdbohrer nicht nur eine Erleichterung für Sie, sondern auch ein riesiger Vorteil für die Gesundheit Ihrer Pflanzen.

Technische Daten des Einhell GP-EA 18/150

Hier sind die wichtigsten Zahlen und Fakten zum Gerät in einer einfachen Übersicht:

  • Antrieb: Batteriebetrieben (funktioniert mit dem 18 Volt System des Herstellers)
  • Bohrer-Breite: 10 Zentimeter (100 Millimeter) – ideal für die meisten normalen Pflanzen
  • Bohrer-Länge: Sie können Löcher bohren, die fast einen ganzen Meter tief sind
  • Einstellungen: 3 verschiedene Stufen (Spar-Modus, Starke Stufe, Rückwärtsgang)
  • Gehäuse und Griffe: Ein sehr stabiler Rahmen aus hartem Metall mit weichem Gummi für einen festen, angenehmen Halt
  • Sicherheit: Ein Schalter mit zwei Hebeln sorgt dafür, dass die Maschine nicht aus Versehen loslaufen kann
  • Gewicht: Das Gerät ist leicht genug, um es auch über längere Zeit bequem tragen zu können

Vorteile statt Merkmale: Was Sie wirklich davon haben

Wenn man über Technik spricht, verliert man sich oft in Zahlen. Aber was bedeuten diese Eigenschaften für Sie in der täglichen Praxis?

Arbeiten am Sonntag ohne Ärger: Da das Gerät mit Strom aus einer Batterie läuft, hat es keinen lauten Motor, in dem Benzin verbrannt wird. Es schnurrt nur leise vor sich hin. Das bedeutet für Sie, dass Sie auch am Samstagnachmittag oder sogar am ruhigen Sonntag im Garten arbeiten können. Ihre Nachbarn werden sich nicht durch lauten Lärm gestört fühlen, und Sie können sich beim Arbeiten ganz normal mit anderen Menschen unterhalten, ohne schreien zu müssen.

Schont Ihren Körper und Rücken: Das Gerät nimmt Ihnen die schwerste Arbeit ab. Der Spiralbohrer zieht sich, sobald er sich dreht, fast von ganz alleine in die weiche Erde. Sie müssen nicht mit Ihrem ganzen Körpergewicht von oben auf die Maschine drücken. Sie müssen sie eigentlich nur gut festhalten und gerade führen. Dadurch bleiben Ihnen Rückenschmerzen und Muskelkater am nächsten Tag erspart.

Gesunde Luft zum Atmen: Wer schon einmal mit einer Benzin-Kettensäge oder einem Benzin-Erdbohrer gearbeitet hat, kennt den Gestank nach Abgasen. Bei diesem Batterie-Gerät gibt es absolut keine Abgase. Sie atmen während der Arbeit im Wald oder Garten durchgehend frische Luft. Das ist besser für Ihre Gesundheit und besser für die Natur.

Volle Freiheit ohne Kabelsalat: Sie müssen keine langen Verlängerungskabel durch den ganzen Garten ziehen, über die Sie am Ende stolpern könnten. Sie nehmen das Gerät einfach an den zwei Griffen und gehen dorthin, wo Sie arbeiten möchten. Ob das nun ganz hinten im Garten ist oder mitten im tiefen Wald – Sie sind völlig frei und unabhängig von einer Steckdose.

Sie sparen bares Geld: Wenn Sie sich für dieses Gerät entscheiden, können Sie die gleichen Batterien verwenden, die Sie vielleicht schon für Ihren Rasenmäher, Ihre Heckenschere oder Ihren Akkuschrauber derselben Marke zu Hause haben. Das System nutzt einen einheitlichen Stromspeicher. So müssen Sie nicht für jedes neue Gerät eine neue, teure Batterie samt Ladegerät kaufen.

Der Härtetest: Erfahrungen nach über 250 Löchern im Wald und Garten

Oft ist es so: Wenn man ein Gerät neu im Geschäft kauft und es die ersten fünfzehn Minuten ausprobiert, funktioniert alles wunderbar und sieht toll aus. Die wirklich spannende Frage ist aber, wie sich das Gerät verhält, wenn es richtig hart arbeiten musste. Für diesen Bericht wurde das Gerät nicht geschont. Es hat bereits zwischen 200 und 250 Löcher in den unterschiedlichsten Böden gebohrt. Dabei war das Gerät im Dauereinsatz, um hunderte kleine Bäume im Wald zu pflanzen und lange Hecken im Garten anzulegen.

Nach dieser enormen Anzahl an gebohrten Löchern zeigt sich das wahre Gesicht der Maschine. Natürlich sieht man ihr an, dass sie benutzt wurde. An der Spitze des Bohrers unten ist die Farbe ein wenig abgegangen, weil sich das Metall durch Sand und Erde gerieben hat. Auch an dem kleinen Metallstift, der den Bohrer mit dem Motor verbindet, sieht man leichte Schleifspuren. Aber das Wichtigste ist: Es gibt keinen echten Verschleiß, der die Funktion beeinträchtigt. Die Metallteile sind nicht verbogen, es gibt keine Risse im Rahmen, und der Motor schnurrt so zuverlässig wie am allerersten Tag. Selbst nach über zweihundert Einsätzen in teils hartem Boden wackelt nichts. Das zeigt ganz deutlich, dass der Hersteller hier sehr auf eine gute Haltbarkeit geachtet hat. Es ist ein Gerät gebaut für echte, praktische Arbeit, nicht nur ein Spielzeug für sonnige Tage.

Batterie-Management: So arbeiten Sie ohne Pausen durch

Eine der häufigsten Sorgen bei Geräten mit Batterien ist die Frage: "Muss ich ständig warten, weil die Batterie leer ist?" Die klare Antwort aus der Praxis lautet: Nein, wenn Sie es richtig planen.

In unserem ausführlichen Test haben wir einen Stromspeicher genutzt, der die Bezeichnung "4 Amperestunden" trägt. Das ist eine mittlere bis große Batterie. Der Test fand in einem Boden statt, der etwas sandig und gut zu bearbeiten war. Die Löcher waren immer etwa 40 bis 50 Zentimeter tief. Mit nur einer einzigen voll aufgeladenen Batterie konnten wir zwischen 40 und 60 solcher Löcher bohren. Das ist eine ganze Menge!

Um nun komplett ohne Pausen arbeiten zu können, gibt es einen sehr einfachen, aber wirkungsvollen Trick. Sie benötigen dazu zwei Batterien und zwei Ladegeräte. Während Sie mit der ersten Batterie in Ruhe Ihre 40 bis 60 Löcher bohren, lassen Sie die zweite Batterie zu Hause oder an einer Steckdose beim Nachbarn aufladen. Wenn die erste Batterie leer ist, tauschen Sie diese einfach aus. Sie stecken die leere an das Ladegerät und arbeiten mit der zweiten, vollen Batterie weiter. Bis Sie dann weitere 40 bis 60 Löcher gebohrt haben und hunderte Pflanzen gesetzt haben, ist die erste Batterie am Stromnetz schon wieder voll aufgeladen. Auf diese Weise können Sie den ganzen Tag arbeiten, ohne auch nur eine einzige Zwangspause machen zu müssen. Sie pflanzen mühelos über 120 kleine Bäume an einem Tag.

Die drei Stufen der Maschine: Sicherheit und Bedienung

Die Bedienung der Maschine ist wunderbar einfach gehalten, aber sie bietet sehr schlaue Funktionen, die Sie bei der Arbeit beschützen. Am Griff gibt es einen Schalter, den Sie nach links, in die Mitte oder nach rechts schieben können. Diese drei Stufen sind extrem wichtig für den Erfolg Ihrer Arbeit.

Der Spar-Modus (Mitte): Dies ist die beste Einstellung für die allermeisten Arbeiten. In diesem Modus läuft der Motor etwas schonender. Das hat zwei große Vorteile. Erstens hält die Batterie viel länger. Zweitens, und das ist noch viel wichtiger: Es schützt Ihre Hände und Gelenke. Wenn Sie im Wald bohren und der Bohrer trifft plötzlich tief in der Erde auf eine dicke, unsichtbare Baumwurzel, verhakt er sich. In einer sehr starken Stufe würde die Maschine nun mit voller Kraft weiterdrehen wollen und Ihnen dabei im schlimmsten Fall die Handgelenke schmerzhaft verdrehen. Im Spar-Modus hingegen merkt der Motor den starken Widerstand und schaltet sich sofort von alleine ab. Ihre Hände bleiben sicher und unverletzt.

Die starke Stufe (Rechts): Diese Einstellung nutzen Sie, wenn der Boden extrem fest und trocken ist, es aber keine gefährlichen Wurzeln in der Nähe gibt. Hier gibt der Motor seine volle Kraft auf den Bohrer. Achten Sie hierbei darauf, das Gerät mit beiden Händen gut und sehr fest zu halten.

Der Rückwärtsgang (Links): Viele Menschen denken am Anfang, sie bräuchten keinen Rückwärtsgang an einem Erdbohrer. Man bohrt doch schließlich nur in die Erde hinein, oder? Falsch gedacht! In der Praxis, vor allem in einem Waldgebiet, ist der Rückwärtsgang die wertvollste Funktion an der ganzen Maschine. Es kommt sehr oft vor, dass man dicht neben einem alten Baumstumpf bohrt. Der Bohrer frisst sich tief in die Erde und rutscht dann genau zwischen zwei dicke, alte Wurzeln. Wenn das passiert, klemmt das Metall fest. Wenn Sie nun keinen Rückwärtsgang hätten, müssten Sie verzweifelt mit roher Gewalt an der Maschine ziehen, um sie aus dem Boden zu befreien – was oft unmöglich ist. Mit dem Rückwärtsgang schalten Sie einfach den Schalter um, drücken den Knopf, und der Bohrer dreht sich völlig sanft und von ganz alleine wieder rückwärts aus der Erde und den Wurzeln heraus. Ein echter Retter in der Not!

Typische Hindernisse und wie man sie einfach meistert

Auch die beste Maschine stößt in der freien Natur hin und wieder auf Hindernisse. Ein sehr typisches Problem, das im Test oft auftrat, hat mit hohem Gras zu tun. Wenn Sie versuchen, ein Loch in eine Wiese zu bohren, auf der langes, ungekürztes Gras wächst, passiert Folgendes: Das lange Gras wickelt sich beim Drehen des Bohrers extrem eng um das Metall. Das Gras legt sich wie ein dichter Teppich über die Schneiden des Bohrers. Die Folge ist, dass der Bohrer keine lockere Erde mehr nach oben fördern kann. Er dreht sich zwar noch, kommt aber nicht mehr tiefer in den Boden.

Dieses Problem tritt fast bei allen Maschinen auf, egal von welcher Marke. Die Lösung ist aber denkbar einfach. Wenn Sie merken, dass der Bohrer nicht mehr tiefer geht, ziehen Sie ihn aus dem Loch heraus. Sie können das umwickelte Gras dann ganz leicht mit der Hand vom Metall abziehen. Alternativ können Sie den Bohrer in der Luft halten, den Rückwärtsgang einschalten und das Gras wickelt sich von alleine wieder ab. Danach setzen Sie den sauberen Bohrer wieder in das gleiche Loch. Da das störende Gras an der Oberfläche nun entfernt ist, gräbt sich die Maschine im Anschluss völlig problemlos und zügig in die Tiefe. Wenn Sie vorher wissen, dass Sie in einer Wiese arbeiten, ist es sehr hilfreich, das Gras an der Stelle einfach vorher mit einem Spaten kurz abzustechen.

Schritt-für-Schritt Anleitung: So pflanzen Sie eine Hecke wie ein Profi

Wenn Sie eine neue Hecke planen, hilft Ihnen dieses Gerät enorm. Hier ist eine einfache Anleitung, wie Sie am besten vorgehen:

  1. Spannen Sie zuerst eine gerade Schnur von einem Ende zum anderen Ende der geplanten Hecke. So stellen Sie sicher, dass Ihre Pflanzen später in einer schönen, geraden Linie wachsen.
  2. Markieren Sie mit einem hellen Sand oder kleinen Stöcken genau die Punkte auf dem Boden, wo später eine Pflanze stehen soll.
  3. Nehmen Sie den Akku Erdbohrer, stellen Sie ihn auf den ersten markierten Punkt und bohren Sie das Loch. Lassen Sie die Maschine die Arbeit machen, drücken Sie nicht zu stark von oben.
  4. Ziehen Sie den Bohrer, während er sich noch langsam dreht, vorsichtig nach oben aus dem Loch. So wird die lockere Erde schön sauber nach oben transportiert.
  5. Wiederholen Sie dies für alle markierten Stellen. Sie werden sehen, dass Sie für 20 Löcher nur wenige Minuten benötigen.
  6. Setzen Sie nun die kleinen Heckenpflanzen in die vorbereiteten Löcher.
  7. Nehmen Sie die feine, gelockerte Erde, die der Bohrer an den Rand des Loches gelegt hat, und füllen Sie das Loch wieder auf. Da die Erde so schön fein ist, fällt sie perfekt zwischen die Wurzeln der Pflanze. Keine großen, harten Erdklumpen stören das Wachstum.
  8. Drücken Sie die Erde mit den Händen oder Füßen leicht fest und gießen Sie die Pflanze ausgiebig mit Wasser. Fertig!

Benzin vs. Akku: Der große Vergleich in einfachen Worten

Lange Zeit dachte man, dass nur Maschinen, die mit Benzin laufen, echte Kraft haben. Dieser Test zeigt ganz klar, dass das heute nicht mehr stimmt. Ein Batterie-Gerät bietet fast nur noch Vorteile für den normalen Anwender und auch für Menschen, die viel im Wald arbeiten.

Ein Benzin-Gerät ist sehr schwer. Es muss betankt werden, was oft eine schmierige und unordentliche Angelegenheit ist. Benzin riecht stark und ist schädlich für die Umwelt. Wenn das Gerät lange im Schuppen stand, lässt es sich oft nur schwer starten. Man muss mehrmals kräftig an einem Seil ziehen, bis der Motor stotternd anspringt. Zudem ist das laute Knattern des Motors auf Dauer sehr anstrengend für die Ohren.

Das Batterie-Gerät hingegen ist immer sofort startklar. Sie schieben einfach den vollen Stromspeicher oben auf das Gerät, drücken den Sicherheitshebel, und sofort schnurrt der Motor leise los. Keine Abgase, kein Gestank, keine schmutzigen Hände durch verschüttetes Benzin. Sie arbeiten viel friedlicher, schonen Ihre Nerven und die Nerven Ihrer Mitmenschen. Die Kraft des getesteten Gerätes ist dabei absolut ausreichend für fast alle Böden, die man in heimischen Gärten oder Wäldern findet.

Pflege und Wartung für ein langes Maschinen-Leben

Damit Sie viele Jahre Freude an Ihrem neuen Helfer haben, sollten Sie ihn ein wenig pflegen. Die gute Nachricht: Eine Batterie-Maschine braucht viel weniger Pflege als eine Maschine mit Benzin-Motor. Es gibt keine Filter, die getauscht werden müssen, und kein altes Öl, das gewechselt werden muss.

Wenn Sie mit der Arbeit fertig sind, lassen Sie den großen Spiralbohrer einfach an der frischen Luft trocknen. Sobald die Erde am Metall trocken ist, können Sie diese mit einer harten Bürste ganz leicht abbürsten. Waschen Sie das Gerät nicht mit einem harten Wasserstrahl ab, da Wasser in die elektrischen Bauteile laufen könnte. Feuchtigkeit bei der Arbeit ist kein Problem – im Test wurde sogar im leichten Regen gebohrt. Aber beim Lagern sollte das Gerät an einem trockenen Ort im Haus oder Schuppen stehen. Nehmen Sie die Batterie nach der Arbeit immer ab und lagern Sie diese an einem Ort, der nicht zu kalt ist (zum Beispiel im Haus und nicht draußen in der eisigen Garage im Winter). So bleibt die Kraft der Batterie sehr lange erhalten.

FAQ – 15 wichtige Fragen und Antworten zum Erdbohrer

1. Ist der Akku Erdbohrer schwer zu bedienen? Nein, die Bedienung ist extrem einfach gehalten. Es gibt zwei bequeme Haltegriffe und einen einfachen Schalter zum Starten. Die Maschine zieht sich fast von alleine in den Boden, Sie müssen nur gegenhalten, damit sie gerade bleibt.

2. Wie tief kann ich mit dem Gerät bohren? Der Bohrer, der meistens angebaut ist, ermöglicht es Ihnen, sehr tiefe Löcher von fast einem ganzen Meter zu bohren. Für die allermeisten Pflanzen, Sträucher und Zäune ist das mehr als ausreichend tief.

3. Welche Batterie brauche ich für das Gerät? Das Gerät wird mit einer 18-Volt-Batterie des Herstellers angetrieben. Wenn Sie schon andere Geräte dieser Marke haben, können Sie deren Batterien einfach weiterverwenden. Ein Modell mit 4 Amperestunden wird dringend empfohlen, damit Sie lange arbeiten können.

4. Wie lange hält eine Batterie beim Bohren durch? Mit einer vollen, mittelgroßen Batterie (4 Amperestunden) können Sie in normalen, nicht zu steinigen Böden etwa 40 bis 60 Löcher bohren, die knapp einen halben Meter tief sind.

5. Kann ich mit dem Gerät auch große Bäume pflanzen? Ja, das ist überhaupt kein Problem. Der normale Bohrer ist 10 Zentimeter breit. Wenn Sie ein sehr großes Pflanzloch brauchen, bohren Sie einfach drei Löcher ganz dicht nebeneinander und stechen die übrig gebliebene Erde in der Mitte mit einem Spaten schnell heraus.

6. Darf ich den Erdbohrer auch am ruhigen Sonntag benutzen? Ja, unbedingt. Da es keinen lauten Motor gibt, der Benzin verbrennt, ist das Gerät sehr leise. Sie belästigen keine Nachbarn mit lautem Lärm und können auch am Wochenende ganz entspannt an Ihren Projekten arbeiten.

7. Was passiert, wenn ich im Boden auf eine dicke Wurzel treffe? Wenn Sie schlau sind und im Spar-Modus (Mitte) arbeiten, schaltet sich die Maschine bei einem harten Hindernis sofort selbst ab. Das ist eine wichtige Sicherheitsfunktion, damit Ihnen die Griffe nicht ruckartig die Hände verdrehen.

8. Ist das Gerät für sehr steinigen Boden geeignet? Wenn kleine Steine in der Erde sind, schiebt der Bohrer diese einfach zur Seite oder befördert sie nach oben. Wenn der Boden jedoch fast nur aus riesigen Gesteinsbrocken besteht, wird jede Maschine – egal ob Benzin oder Batterie – ihre großen Probleme haben.

9. Brauche ich für den Betrieb teures Benzin oder spezielles Öl? Nein, überhaupt nicht. Das ist einer der größten Vorteile. Sie brauchen absolut keine schmierigen Flüssigkeiten, keine lauten Motoren und keine stinkenden Abgase in Kauf zu nehmen. Nur eine aufgeladene Batterie ist nötig.

10. Wie mache ich das Gerät nach der Arbeit richtig sauber? Am besten lassen Sie die feuchte Erde am Metall trocknen und bürsten sie dann mit einer groben Handbürste ab. Vermeiden Sie es, das Gerät mit viel Wasser aus dem Schlauch abzuspritzen, um die Elektrik im Inneren zu schonen.

11. Geht das Gerät bei feuchtem Wetter kaputt? Nein, leichte Feuchtigkeit oder ein kleiner Regenschauer bei der Arbeit machen dem Gerät nichts aus. Im durchgeführten Test wurde das Gerät absichtlich im Regen eingesetzt und hat problemlos funktioniert. Es sollte aber natürlich nicht dauerhaft im nassen Gras liegen gelassen werden.

12. Warum dreht sich der Bohrer manchmal nicht weiter tief in die Erde? Das passiert meistens auf Wiesen mit hohem Gras. Die langen Grashalme wickeln sich eng um das Metall und verstopfen den Bohrer. Abhilfe: Bohrer kurz herausziehen, das Gras abwickeln und einfach wieder sauber weiterbohren.

13. Wie schütze ich meine Hände am besten bei der Arbeit? Tragen Sie gute, feste Arbeitshandschuhe aus Leder oder Stoff mit Gummi. Außerdem sollten Sie immer im Spar-Modus arbeiten, wenn Sie den Boden nicht genau kennen, da das Gerät dann bei Gefahr schneller anhält.

14. Lohnt sich das Gerät, wenn ich nur fünf Löcher im Jahr bohren muss? Wenn Sie wirklich nur alle zwei Jahre fünf kleine Löcher bohren, reicht wahrscheinlich ein Spaten. Wenn Sie jedoch regelmäßig Zäune bauen, neue Blumenbeete anlegen oder eine Hecke planen, rechnet sich die Zeitersparnis vom ersten Tag an.

15. Ist das Gerät sehr schwer von einem Ort zum anderen zu tragen? Nein, es ist deutlich leichter als alte Maschinen mit Tank und Benzin. Sie können es sehr bequem an den zwei gummierten Griffen durch den ganzen Garten tragen, ohne dass Ihre Arme schwer werden.

Fazit: Die klare Kaufempfehlung nach einem harten Test

Zusammenfassend kann ich nach meinem ausführlichen und schonungslosen Test sagen, dass der Einhell Batterie-Erdbohrer ein echter, riesiger Gewinn für wirklich jeden Gartenfreund, Heckenpflanzer und Waldbesitzer ist. Wenn man einmal ganz in Ruhe bedenkt, wie unfassbar viel Zeit, Schweiß und Kraft es den Körper kostet, über zweihundert Pflanzlöcher mit einem einfachen Spaten von Hand zu graben, dann rechnet sich die Anschaffung dieses tollen Gerätes schon am allerersten Wochenende. Besonders für Menschen, die große Pläne in ihrem Garten haben, wie zum Beispiel das Pflanzen einer langen, schönen Hecke oder das Setzen von vielen neuen Bäumen, nimmt diese Maschine den absolut schwersten Teil der anstrengenden Arbeit komplett ab.

Was mich an diesem Produkt am allermeisten überzeugt hat, ist die tolle Tatsache, dass man keinen stinkenden, schweren Motor mehr mit sich herumtragen muss. Die Arbeit ohne lauten Lärm und ganz ohne giftige, ungesunde Abgase macht draußen einfach viel mehr Spaß. Man kann sich beim Arbeiten nebenbei mit der Familie unterhalten, man stört die lieben Nachbarn nicht und man darf sogar an einem eigentlich ruhigen Sonntagnachmittag schnell noch etwas fertig arbeiten. Das ist ein gigantischer Vorteil gegenüber den alten, sehr schweren Geräten, die mit Benzin laufen.

Die Sicherheit bei der Arbeit ist ein weiterer ganz wichtiger Punkt, der eine hundertprozentige Kaufempfehlung rechtfertigt. Der Spar-Modus, in dem der sich drehende Bohrer sofort stehen bleibt, wenn er tief im Boden auf ein hartes Hindernis trifft, schützt die Hände und Gelenke ganz hervorragend vor Schmerzen. Man muss so keine große Angst mehr haben, dass einem die kräftige Maschine plötzlich unkontrolliert aus der Hand gerissen wird. Auch der eingebaute Rückwärtsgang ist eine unglaublich schlaue Erfindung. Jeder, der schon einmal einen Bohrer im harten Waldboden aus Versehen zwischen Wurzeln eingeklemmt hat, wird diese sehr einfache und hilfreiche Funktion lieben.

Das Gerät hat in meinem harten Langzeittest ganz deutlich gezeigt, dass es absolut kein kleines Spielzeug ist, sondern echte, schwere Arbeit verrichten kann und will. Auch nach sehr vielen, harten Löchern sieht das dicke Metall immer noch gut aus, nichts ist verbogen oder abgebrochen. Die einfache, schnelle Pflege und das überaus praktische Batterie-System, das auch auf andere Geräte passt, machen das Gesamtpaket absolut perfekt.

Daher lautet meine klare und ehrliche Kaufempfehlung: Wer mehr als nur ein oder zwei Löcher im Jahr im Garten graben muss, sollte sich diesen fleißigen Helfer unbedingt anschaffen. Er spart unglaublich viel Zeit, schont den Rücken vor Schmerzen und macht aus einer schweren, unangenehmen Pflichtaufgabe eine schnelle, erfolgreiche und sehr angenehme Tätigkeit an der frischen Luft.

 

 

Hinweis: Dieser Blogpost dient nur zu Informationszwecken und stellt keine Kaufempfehlung dar.
Bitte beachten Sie, dass sich die Produktdetails und Verfügbarkeiten ändern können. Überprüfen Sie daher immer die neuesten Informationen auf der Website des Anbieters.